Von Gönnern und Neidhammeln – Millionen-Neid am Arbeitsplatz

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Münster (ots) – Anmoderationsvorschlag: Wie sagt man so schön: Geld allein macht nicht glücklich. Aber – wenn wir mal ehrlich sind – irgendwie haben wir doch alle schon mal davon geträumt, den Lotto- Jackpot zu knacken. Für die meisten von uns bleibt’s ein Traum, denn gewinnen, das tun in der Regel die anderen. So lange man denjenigen nicht kennt, kann man da einigermaßen drüber stehen. Man nimmt’s einfach zur Kenntnis und ärgert sich höchstens, dass man wieder mal kein Glück hatte. Aber was ist eigentlich, wenn jemand aus dem eigenen Umfeld plötzlich richtig fett im Lotto absahnt – so 50 Millionen Euro oder sogar noch mehr? Genau dieser Frage ist jetzt eine repräsentative Umfrage nachgegangen. Wie das für uns ausgegangen ist, weiß Helke Michael.

Sprecherin: Sind wir Deutschen eher Gönner oder doch Neidhammel? Das kommt ganz darauf an, wem Fortuna einen mehrstelligen Millionengewinn im Lotto beschert. Ist es beispielsweise der eigene Chef, ist bei so manchem Schluss mit lustig, sagt Axel Weber von Eurojackpot, dem Auftraggeber der Umfrage.

O-Ton 1 (Axel Weber, 13 Sek.): „22 Prozent der Befragten waren tatsächlich dieser Meinung. Und regional ist das sogar noch ausgeprägter. In Nordrhein-Westfalen hat sogar kein einziger der repräsentativ Befragten angegeben, seinem Chef einen Lotto-Millionengewinn zu gönnen.“

Sprecherin: Aber nicht nur bei ihren Vorgesetzten tun sich viele als Gönner schwer.

O-Ton 2 (Axel Weber, 10 Sek.): „Auf Platz zwei derjenigen, denen wir keinen Lottotogewinn gönnen würden, stehen die eigenen Geschwister. Und danach folgen gleichauf die Arbeitskollegen und – wie könnte es anders sein – die lieben Schwiegereltern.“

Sprecherin: Das liegt nach Ansicht des Experten vor allem daran, …

O-Ton 3 (Axel Weber, 20 Sek.): „… dass die allermeisten Menschen Lotto spielen, weil sie davon träumen, mit einem Milliongewinn zum einen finanziell unabhängig zu sein, und zum anderen mit dem Geld auf dem Konto das zukünftige Leben tatsächlich ganz anders gestalten zu können. Wenn nun ein anderer, den wir kennen, diesen Traum verwirklichen kann, wir aber weiter träumen müssen, dann relativieren wir unsere Beziehung zu diesem anderen.“

Sprecherin: Ganz anders sieht’s dagegen bei Menschen aus, die uns wirklich nahestehen.

O-Ton 4 (Axel Weber, 22 Sek.): „Die Lottogewinner der Herzen, das sind ganz eindeutig die eigenen Kinder. Jeder Dritte in Deutschland gönnt ihnen einen Lotto-Millionengewinn. Aber auch die eigenen Eltern stehen beim Gönnen ziemlich hoch im Kurs. Immerhin 25 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihren Eltern die Millionen gönnen würden. Und auch noch jeder zehnte Bundesbürger, der wünscht sich sogar für seinen besten Freund oder seine beste Freundin einen Millionengewinn.“

Sprecherin: Und dass das passiert, ist gar nicht so unwahrscheinlich.

O-Ton 5 (Axel Weber, 11 Sek.): „In Deutschland können Sie bei Eurojackpot in jeder Woche zehn Millionen Euro abräumen. Aber wenn sich der Jackpot richtig prall aufhäuft, geht das bis zu 90 Millionen Euro.“

Abmoderationsvorschlag: Um den Eurojackpot abzuräumen, muss man allerdings mitspielen. Aktuell lohnt sich das auch richtig! Da es in den letzten 9 Wochen* keinen glücklichen Gewinner gab, liegt der Jackpot diese Woche bei sagenhaften 90 Millionen Euro*. Alle Infos dazu finden Sie übrigens auch noch mal im Netz unter www.eurojackpot.de.

* Achtung: Zahlen aktuell für den 2. Februar – ggf. aktualisieren

Pressekontakt:

Axel Weber
Tel.:0251/7006-1313
Mail:presse@eurojackpot.de

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Von Gönnern und Neidhammeln – Millionen-Neid am Arbeitsplatz Firmenmäntel

Januar 31st, 2018 by