Kein Bild

Local Motors kann sich über 1 Milliarde US-Dollar an Finanzmitteln für Olli-Kunden sichern

3. Januar 2018 verwaltung 0

Chandler, Arizona (ots/PRNewswire)Local Motors hat sich mit in der Branche führenden Fachleuten, mit den in Florida ansässigen Elite Transportation Services (ETS), einer Tochtergesellschaft von Elite Parking Services, sowie mit dem in Texas ansässigen Unternehmen Xcelerate zusammengetan, um sowohl die Unterstützung des Geschäfts mit Drittanbietern als auch die Fahrzeugfinanzierung für den autonom fahrende Shuttle, den Olli, sicherzustellen.

Kunden, die bereits Beziehungen zu Personenbeförderungsunternehmen unterhalten, werden die Möglichkeit erhalten, für bis zu 84 Monate lediglich das Fahrzeug mithilfe von Xcelerate zu finanzieren und beim Betrieb und bei der Überwachung weiterhin mit ihren bestehenden Partnern zusammenzuarbeiten.

ETS hat eingewilligt, eine betriebliche All-inclusive-Lösung für den Olli anzubieten, die eine routinemäßige Wartung, die Garantieleistung, Versicherung, Überwachung, Management, betriebliche Leistungen und noch mehr einschließt. Für diese Kunden, die die Dienstleistungen von ETS in Anspruch nehmen, bietet ETS zudem Finanzmittel in Höhe von bis zu einer Milliarde US-Dollar an.

Neben den Finanzhilfen von ETS hat Xcelerate zugestimmt, bis zu 20 Millionen US-Dollar für die Finanzierung des Olli Vehicle bereitzustellen.

Wenn Sie daran interessiert sind, einen Olli mitzufinanzieren, besuchen Sie bitte unsere Website und fordern Sie einen Rückruf durch unser Team an.

Über Local Motors

Local Motors ist ein Hersteller geländegängiger Fahrzeuge, der einen Beitrag zu einer besseren Zukunft leisten möchte. Das 2007 gegründete Unternehmen Local Motors, das auf offene Zusammenarbeit und das Co-Creation-Konzept setzt, begann seine Unternehmensgeschichte mit der Kleinserienproduktion von Fahrzeugen mit Open-Source-Designs unter Einbindung einer Vielzahl von Mikrofabriken. Seit seiner Gründung hat Local Motors das weltweit erste, mithilfe des Co-Creation-Prinzip hergestellte Fahrzeug, das weltweit erste unter Verwendung von 3D-Drucktechnik hergestellte Auto und mit dem Olli das weltweit erste autonom fahrende intelligente Elektrofahrzeug eingeführt. Local Motors ist davon überzeugt, dass der Olli die Antwort auf die Nachfrage nach einer nachhaltigen und für alle zugänglichen Transportlösung ist.

Über Elite Parking Services

Elite Parking Services of America bietet insbesondere Dienstleistungen zum Park- und Verkehrsmanagement für kommunale, innerstädtische, urbane Märkte, Flughäfen und Kliniken in den gesamten Vereinigten Staaten an. Das Team von Elite Parking hat das erste cloudbasierte Park-Konzept entwickelt, wobei es hier um den Aufbau einer automatisierten Methode zur Mitarbeiterverwaltung, die Verringerung der betrieblichen Kosten sowie die Steigerung der Mitarbeiterproduktivität über eine mobile und webbasierte Anwendung, bekannt als eTrac, ging.

Über Xcelerate

„Our Mission is the Future“ – Das in Frisco, Texas, ansässige Xcelerate ist ein Leasing-Unternehmen für nachhaltigen Verkehr, das einigen der fortschrittlichsten Organisationen im ganzen Land finanzielle Unterstützung bietet. Mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Zukunft der Mobilität und von Technologien für autonom fahrende Fahrzeugflotten bietet Xcelerate Finanzierungslösungen und Werkzeuge für das Flottenmanagement für öffentliche und privatwirtschaftliche Unternehmen, die ihre Fahrzeugflotten auf elektrische Antriebe umrüsten wollen.

Presseanfragen oder Kommentare richten Sie bitte an Brittany Stotler (bstotler@local-motors.com).

Foto – http://mma.prnewswire.com/media/623891/Local_Motors_Olli.jpg

Logo – http://mma.prnewswire.com/media/623895/Local_Motors_Logo.jpg

  Nachrichten

Local Motors kann sich über 1 Milliarde US-Dollar an Finanzmitteln für Olli-Kunden sichern kaufen

Kein Bild

Norddeutschlands größtes Einkaufszentrum Dodenhof startet mit commercetools in den Handel der Zukunft

22. Dezember 2017 verwaltung 0

München / Durham (USA) / Posthausen (ots) – Dodenhof, größtes Shopping-Center in Norddeutschland, startet mit der Online-Technologie des internationalen Technologieanbieters commercetools in die digitale Transformation. Mit der auf Microservices basierenden Lösung will der traditionsreiche Händler nun neuartige Handelskonzepte umsetzen und zukünftig auch all seine stationären Häuser digitalisieren. Im ersten Schritt wurde der Online-Shop www.dodenhof.de umgesetzt.

Mit 170.000 Quadratmetern Verkaufsfläche an den Standorten Posthausen in Niedersachsen und Kaltenkirchen in Schleswig Holstein und einem breiten Sortiment von Mode über Wohnen, Sport, Technik bis hin zu Food sowie einer Shop-Mall mit zahlreichen Anbietern aus Handel und Gastronomie, ist Dodenhof das größte Shopping-Center in Norddeutschland. Um einen zukunftsfähigen Schritt in die Online-Welt zu wagen, hat sich das Unternehmen für die Microservices-Technologie von commercetools entschieden und binnen weniger Wochen einen komplett neuen Online-Shop gelauncht. „Wir haben im letzten Jahr sehr detailliert an einer Strategie gearbeitet, mit der wir unseren späten Eintritt in den Onlinewettbewerb kompensieren können. Der Shop wurde bewusst in einem schnellen Projekt umgesetzt, damit wir sofort live gehen, lernen, optimieren sowie weiter wachsen können“, erklärt Oliver Breitfeld, Leiter E-Commerce bei Dodenhof.

Handel der Zukunft: Think Big – Start Small

Ganz nach dem Motto „Think Big – Start Small“ bietet Dodenhof seinen Kunden zunächst stetig wechselnde Themenwelten, der Ausbau des Online-Sortiments erfolgt sukzessive. „Im Moment hilft uns das begrenzte Sortiment besser zu verstehen, was unsere Kunden interessiert“, erläutert Oliver Breitfeld die Unternehmensstrategie. Dodenhof sieht den Shop als Basis einer ganzheitlichen Digitalisierung und will zukünftig viele weitere spannende Projekte anstoßen, die Online- und Offlinehandel sinnvoll miteinander verbinden. Diese Zielsetzung ist auch der Grund, warum sich das Unternehmen für den Einsatz von Microservices und für die Commerce-Plattform von commercetools entschieden hat. „Wir sind der Überzeugung, dass eine zukunftsfähige Handelsstrategie nicht nur aus einem Online-Shop bestehen kann“, erklärt Oliver Breitfeld. „Wir möchten z.B. auch am POS digitale Einkäufe ermöglichen, Mitarbeitern auf der Fläche digitale Schnittstellen bieten und sehen nicht nur den Desktop oder das Smartphone als alleiniges Frontend. Genau da liegt der Mehrwert von commercetools.“ Frontend und CMS liefert dabei E-Commerce Agentur Shopmacher, Dienstleister Kommerz ist für das Thema Usability (UX/UI) verantwortlich.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Dodenhof“, kommentiert Dirk Hörig, CEO von commercetools. „Für uns ist dieses Projekt ein sehr spannender Case. Dodenhof als Händler und Centerbetreiber mit einer mehr als 100-jährigen Tradition hat die Notwendigkeit des Wandels vollauf verstanden und bietet aus unserer Sicht sehr viel Potenzial für innovative Handelskonzepte. Dodenhof hat sich für die Zukunft viel vorgenommen und wir freuen uns, sie dabei unterstützen zu dürfen.“

Microservices: Komplexe Handelskonzepte leicht umsetzen

Mit Microservices erstellte e-Commerce Architekturen gelten im Online-Handel als das System der Zukunft. Man versteht darunter einzelne, kleine Programme, die jeweils einen Teilbereich des Handelsgeschäfts (z.B. Preise, Warenkorb, Suche usw.) digital abbilden. Sie werden unabhängig voneinander entwickelt und in Betrieb genommen. Auf diese Weise können zusätzliche Verkaufskanäle wie z.B. Social Media, Smart Watch oder auch ein Connected Car oder Virtual Reality Brillen sehr leicht mit dem Online-Shop verknüpft werden, ohne das IT-System zu komplex werden zu lassen. Zudem erlauben sie einen sehr viel experimentelleren Zugang zu neuen Ideen, da Microservices schnell erstellt und bei Bedarf auch wieder entfernt werden können, ohne das Gesamtsystem verändern zu müssen.

Über commercetools

Die commercetools GmbH ist ein internationales Technologieunternehmen und gilt als Inkubator für die Post-Webshop-Ära. Die cloudbasierte Plattform-Technologie schafft für Händler und Hersteller die Grundlage für eine zukunftsfähige Handelsstrategie. Der moderne API-Ansatz liefert die Schnittstellen zu Vertriebskanälen und innovativen Endgeräten aller Art. Die Plattform bildet somit den Handel über Soziale Netzwerke, Chatbots, Bestell-Buttons, Wearables und Sprachassistenten ab. Marken wie BULLS, Carhartt WIP, Cimpress und meinestadt.de vertrauen bei der digitalen Transformation ihres Handelsgeschäfts auf commercetools. Das Softwareunternehmen wurde 2006 gegründet und gehört seit 2014 zur REWE Digital GmbH. An den Standorten München, Berlin und Durham (North Carolina /USA) sind insgesamt über 130 Mitarbeiter beschäftigt.

Über Dodenhof

Dodenhof ist Norddeutschlands größtes Shopping-Center, das an zwei Standorten am Stammsitz in Posthausen bei Bremen und in Kaltenkirchen bei Hamburg mit über 2.500 Mitarbeitern in zahlreichen Produktwelten ein äußerst vielfältiges Warenangebot bietet. Das Unternehmen wird seit seiner Gründung im Jahre 1910 in mittlerweile vierter Generation von der Familie Dodenhof geführt. Allein in Posthausen verfügt das Shopping-Center über 120.000 qm Verkaufsfläche und verschiedene Einkaufswelten von Wohnen, Mode, Technik bis zu Sport und GenießerWelt sowie ein umfangreiches Service- und Dienstleistungs-angebot. In Kaltenkirchen besteht die ShoppingWelt aus einem Einrichtungs- und einem Modehaus auf insgesamt 50.000 Quadratmetern. dodenhof hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem faszinierenden Shopping-Center entwickelt, in dem bis zu 90.000 Kunden täglich das abwechslungsreiche Angebot nutzen und vor allem die Vielfalt schätzen. Seit 2017 gilt es, die Besonderheit des Unternehmens und die vielfältigen Produktwelten auch online im dritten dodenhof Standort abzubilden.

Unternehmenskontakt

Dr. Roman Zenner
Industry Analyst & Content Writer
E-Mail: presse@commercetools.de
Website: commercetools.com
Phone: +49 172 142 91 71

Pressekontakt
Vera Vaubel
Vaubel Medienberatung GmbH
E-Mail: medienberatung@vaubel.de
Phone:  +49 89 98 10 39 87

  Nachrichten

Norddeutschlands größtes Einkaufszentrum Dodenhof startet mit commercetools in den Handel der Zukunft gesellschaft kaufen in der schweiz

Kein Bild

iga-Umfrage: Flexible Arbeitszeiten besser für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Teilzeit

13. Dezember 2017 verwaltung 0

Berlin (ots) – Flexible Arbeitszeiten fördern offenbar die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser als Teilzeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) unter 2.000 Angestellten, Beamten und Selbstständigen im Alter von 18 bis 69 Jahren. Demnach sagen 64 Prozent der Erwerbstätigen mit flexiblen Arbeitszeiten, Berufliches und Privates „eher miteinander vereinbaren“ zu können. Ohne Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeitgestaltung sind es bei Vollzeitbeschäftigten nur 45 Prozent, und selbst bei Teilzeitbeschäftigung ist der Anteil nur minimal höher (47 Prozent). Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Familienleben zur Gesundheit von Beschäftigten beitragen kann, so Ruhezeiten eingehalten und Arbeitszeiten von mehr als acht Stunden täglich nicht regelmäßig überschritten werden.

Ein Blick in die einzelnen Branchen offenbart deutliche Unterschiede bei der Flexibilisierung von Arbeitszeit. Während beispielweise im Finanz- oder Versicherungssektor (75 Prozent) sowie in der öffentlichen Verwaltung (74 Prozent) der Befragten flexible Arbeitszeitoptionen zur Verfügung stehen, sieht es im Gesundheits- und Sozialwesen (35 Prozent), im Bildungsbereich (33 Prozent) sowie im Hotel- und Gastgewerbe (30 Prozent) ganz anders aus. Mit großem Abstand am weitesten Verbreitung finden zur Flexibilisierung der Arbeitszeit laut der Studie Gleitzeitmodelle, während Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice deutlich seltener zur Anwendung kommen.

Das iga.Barometer wird alle drei Jahre erhoben. 2016 wurde es erstmals per Online-Befragung durchgeführt. Damit reagiert die Initiative Gesundheit und Arbeit auf die zunehmende Verbreitung digitaler Geräte. Zudem ist die Bereitschaft zur Teilnahme an Online-Umfragen inzwischen höher als bei telefonischen Befragungen.

Die Ergebnisse des iga.Barometers (5. Welle) sind im aktuellen iga.Report 36 veröffentlicht. Sie stehen im Internet kostenlos zum Download bereit. Link: https://www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igareporte/igareport-36/

Initiative Gesundheit und Arbeit

In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) arbeiten gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung zusammen. Ziel der Initiative ist es, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung vorzubeugen. iga ist eine Kooperation von BKK Dachverband e. V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek).

Pressekontakte:

Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Telefon: 030/26931-1200
E-Mail: michaela.gottfried@vdek.com

Stefan Boltz
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
Telefon: 030/288763-768
E-Mail: stefan.boltz@dguv.de

Michael Bernatek
AOK-Bundesverband
Telefon: 030/34646-2655
E-Mail: michael.bernatek@bv.aok.de

Andrea Röder
BKK Dachverband e. V.
Telefon: 030/2700406-302
E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de

  Nachrichten

iga-Umfrage: Flexible Arbeitszeiten besser für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Teilzeit gmbh kaufen was beachten

Kein Bild

Rundum gutes Jahr für die deutsche ChemieBilanz der chemisch-pharmazeutischen Industrie 2017

6. Dezember 2017 verwaltung 0

Frankfurt/Main (ots) – 2017 war ein ausgesprochen gutes Jahr für die chemisch-pharmazeutische Industrie mit kräftigem Umsatzwachstum von über 5 Prozent. Durch eine starke Industriekonjunktur in ganz Europa, die im Jahresverlauf noch Fahrt aufnahm, steigerte sich die Produktion deutlich und die Auslastung der Anlagen blieb hoch. Alle Sparten – auch die Basischemie – verbuchten einen Mengenzuwachs, berichtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in seiner Jahresbilanz.

Das Auslandsgeschäft profitierte von der robusten Nachfrage aus China, der Belebung der Wirtschaft in den USA und der wirtschaftlichen Stabilisierung in den Schwellenländern. Insgesamt stieg die Chemie-Produktion inklusive Pharma um 2,5 Prozent. Der Aufschwung in Deutschlands drittgrößter Branche führte mit 451.500 Mitarbeitern zum höchsten Beschäftigungsstand seit dreizehn Jahren. „Nach eher durchwachsenen Ergebnissen in den drei vorherigen Jahren hat 2017 das Prädikat ‚gut‘ ohne Einschränkung verdient“, sagte VCI-Präsident Kurt Bock.

Prognose: Auch für 2018 geht der VCI von einem weiteren Wachstum der Branche aus: Der Verband erwartet eine Zunahme der Produktion von 2 Prozent. Bei leicht steigenden Preisen (+1 Prozent) sollte der Umsatz um 3 Prozent zulegen. Das Jahresergebnis der Branche könnte 2018 damit erstmals die Schwelle von 200 Milliarden Euro erreichen. Für das Auslands- und das Inlandsgeschäft prognostiziert der VCI annähernd gleich hohe Wachstumsraten.

Zu den Aussichten der Branche stellte Bock fest: „Wir sind zuversichtlich, dass sich der Aufschwung im kommenden Jahr fortsetzt. Im Inland bleibt die Dynamik der Industrieproduktion hoch. Gleichzeitig scheint der Aufwärtstrend in Europa intakt, dadurch dürfte das Exportgeschäft weiter Rückenwind bekommen. Aber politisch müssen wir uns weiter auf turbulente Zeiten einstellen.“

Daten und Fakten zur Jahresbilanz 2017 der deutschen Chemie: Kapazitätsauslastung: Die Produktionsanlagen waren das Jahr über mit 86,7 Prozent überdurchschnittlich gut ausgelastet.

Umsatz: Ein positives Mengengeschäft mit steigenden Erzeugerpreisen von plus 3 Prozent sicherte den deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen ein kräftiges Umsatzplus. Die Erlöse der Branche legten insgesamt um 5,5 Prozent auf knapp 195 Milliarden Euro zu. Der Inlandsumsatz steigerte sich um 4,5 Prozent auf 74,4 Milliarden Euro; der Umsatz mit ausländischen Kunden erhöhte sich sogar um 6,5 Prozent auf 120,4 Milliarden Euro. Neben dem Europageschäft (+ 5,5 Prozent) verliefen auch die Verkäufe nach Nordamerika(+ 3 Prozent) und Asien (+ 8 Prozent) positiv.

Beschäftigung: Die Zahl der Mitarbeiter in der Branche stieg um 1 Prozent auf 451.500 Personen. Das ist der höchste Beschäftigungsstand in der chemisch-pharmazeutischen Industrie seit dem Jahr 2004. Der Tiefpunkt lag mit 414.800 Beschäftigten im Jahr 2010.

Unsicheres politisches Umfeld

Zum Problem der schwierigen Regierungsbildung in Berlin sagte VCI-Präsident Bock, es sei bedauerlich und unbefriedigend, dass die Politik sich bisher nicht auf einen gemeinsamen Plan für die Zukunftssicherung des Standortes und die Modernisierung der Gesellschaft habe einigen können. Parteien übergreifender Konsens sei es aber, Bildung, Forschung und Innovation zu stärken. Dafür werde als Instrument auch eine steuerliche Forschungsförderung befürwortet. „Die chemisch-pharmazeutische Industrie wird jeden Euro, den die Unternehmen durch die Einführung einer steuerlichen FuE-Förderung erhalten, in zusätzliche Forschungsaktivitäten in Deutschland in mindestens gleicher Höhe investieren“, versicherte Bock.

Bock warnte stellvertretend für die gesamte energieintensive Industrie in Deutschland vor politischen Konzepten, die zu weiteren Erhöhungen der Strompreise und einer Gefährdung der Versorgungssicherheit führten. Der VCI spricht sich daher gegen eine nationale CO2-Steuer oder einen überhasteten Ausstieg aus der Kohleverstromung aus. Die Klimaschutzpolitik in Deutschland müsse sich stattdessen auf Sektoren außerhalb des EU-Emissionshandels konzentrieren. Dieser regelt Energiewirtschaft und Industrie klimapolitisch bereits umfassend. Die vor wenigen Wochen verabschiedete Reform der entsprechenden EU-Richtlinie schreibe der Industrie ab 2021 noch schärfere Emissionssenkungen vor als bisher, so Bock. Gleichzeitig habe die EU Maßnahmen beschlossen, die den Preis der CO2-Zertifikate und damit die Kosten für die Unternehmen erhöhten. „Nationale Regelungen zusätzlich zum EU-Emissionshandel wären nur Doppelregelungen ohne Nutzen für den Klimaschutz“, betonte der VCI-Präsident.

Verhandlungen über den Brexit

Die chemisch-pharmazeutische Industrie beobachtet die Verhandlungen zwischen Brüssel und London über den Brexit aufmerksam. Großbritannien ist ein wichtiger Handelspartner und einer der größten Märkte in der EU für die Branche. 2016 verkaufte sie Produkte im Wert von fast 12 Milliarden Euro dorthin (6,7 Prozent der deutschen Chemieexporte). Den größten Anteil machten Spezialchemikalien und Pharmazeutika aus. Gleichzeitig führten deutsche Chemieunternehmen Erzeugnisse für über 6,4 Milliarden Euro (5,2 Prozent) von der Insel ein. Dazu gehörten vor allem pharmazeutische Produkte und Petrochemikalien.

Wie stark sich der Brexit auf die deutschen Chemieunternehmen auswirkt, hängt vor allem vom Ergebnis der Verhandlungen ab, wie die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien ausgestaltet werden. Jährliche Zoll-zahlungen von 200 Millionen Euro sind möglich, sollte die britische Regierung Chemie- und Pharmazölle auf dem Niveau der heutigen EU-Außenzölle einführen. Noch größere Belastungen seien zu erwarten, wenn sich für die Branche spezifische Regulierungen – wie zum Beispiel das Chemikalienrecht REACH oder die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden – in Zukunft unterschiedlich entwickeln, betonte Bock. „Wir brauchen eine möglichst weitgehende gegenseitige Anerkennung und gleiche Standards.“ Dafür müsse Großbritannien durch ein umfassendes Abkommen möglichst eng an die EU gebunden bleiben.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2016 rund 185 Milliarden Euro um und beschäftigte über 447.000 Mitarbeiter.

Pressekontakt:

VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de

  Nachrichten

Rundum gutes Jahr für die deutsche Chemie
Bilanz der chemisch-pharmazeutischen Industrie 2017 Anteilskauf

Kein Bild

Geschäftsfuehrerwechsel beim Digitalverlag Vertical MediaDr. Lars Janzik folgt auf Mark Hoffmann

28. November 2017 verwaltung 0

}

Dr. Lars Janzik, zukünftiger Geschäftsführer Vertical Media GmbH. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/116368 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Vertical Media GmbH“

Berlin (ots) – Dr. Lars Janzik wird neuer Geschäftsführer des Digitalverlags von Gründerszene.de. Co-Founder und CEO Mark Hoffmann wird Co-Geschäftsführer von meinestadt.de .

Dr. Lars Janzik, 46, aktuell Leiter des Produktmanagements von WeltN24, wird zum 01.01.2018 neuer Geschäftsführer des Digitalverlags Vertical Media, der unter anderem die Onlinemagazine Gründerszene.de, NGIN-Food.com und NGIN-Mobility.com herausgibt. Er folgt auf Mark Hoffmann, 31, der ab dem 01.01.2018 innerhalb von Axel Springer in die Geschäftsführung von meinestadt.de wechselt.

Vor seiner Zeit bei WeltN24 leitete Dr. Lars Janzik das gesamte B2C und B2B Produktportfolio des Online-Karriereportals „Monster“ in der Region Central Europe. Zuvor war er als Vice President Marketing bzw. Product & Strategy beim Softwarehersteller Magix AG tätig. Dr. Stephanie Caspar, Geschäftsführerin Digital News Media Germany bei Axel Springer: „Mark Hoffmann hat Vertical Media in den vergangenen Jahren zu einem der erfolgreichsten Verlage für die Digitalwirtschaft ausgebaut, der neben relevanter Berichterstattung auch zahlreiche Plattformen bietet, auf denen Gründer, Investoren und Entscheider aus Industrie und Wirtschaft sich zu den Themen Digitalisierung und Innovation austauschen können. Dafür danke ich ihm sehr herzlich. Mit Lars Janzik konnten wir einen ausgewiesenen Digitalexperten aus der Axel-Springer-Familie gewinnen, der seine Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung digitaler Produkte nutzen wird, um die Angebote von Vertical Media weiter auszubauen.“

Mark Hoffmann war unter anderem bei dem Esports-Sender ESL- TV, GIGA Digital und Fyber tätig, bevor er Vertical Media mitgründete.

Er bleibt mit 12% weiterhin Anteilseigner und dem Digitalverlag als aktives Beiratsmitglied erhalten.

Pressekontakt:

Vertical Media GmbH
Judith Kühn
Director Communication
Vertical Media GmbH
Tel: 030 921 025 394
E-Mail: judith.kuehn@vmpublishing.com

  Nachrichten

Geschäftsfuehrerwechsel beim Digitalverlag Vertical Media
Dr. Lars Janzik folgt auf Mark Hoffmann gmbh kaufen welche risiken